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Drogensucht

aus www.elternweb.at 22-09-08

Es gibt eine Reihe an unterschiedlichen Rauschmitteln. Viele davon sind pflanzlichen Ursprungs aber auch synthetische Drogen sind mittlerweile weit verbreitet. Hier einige Suchtgifte im Überblick:

Pflanzliche Rauschmittel
Haschisch und Marihuana:
Gewonnen aus der indischen Hanfpflanze, wird es für gewöhnlich geraucht. Es kann aber auch gegessen oder aufgelöst in einem Getränk eingenommen werden. Die Folgen des Konsums sind meist auf psychische Veränderung mit Motivationsverlust zu beschränken. Allerdings besteht die Gefahr der Einstiegsdroge und somit auch die Einnahme von härteren Rauschgiften.

Opium:
Aus den Kapseln des Schlafmohns gewonnen, dient es als Ausgangsprodukt für Morphium (schmerzstillendes Mittel in der Medizin) und Heroin.

Heroin:
Meist in gelöster Form in eine Vene gespritzt macht dieses Rauschgift sehr schnell körperlich als auch geistig stark abhängig. Um die Droge zu spüren, muss der Abhängige die Dosis stetig erhöhen.

Kokain:
Die Blätter des südamerikanischen Kokastrauchs werden zu weißem Pulver verarbeitet, das entweder durch die Nase eingeatmet oder in Wasser aufgelöst in die Vene gespritzt wird. Eine Gewöhnung und die damit verbundene Steigerung des Konsums erfolgt schnell und führt zu körperlicher wie auch geistiger Zerrüttung.

Crack:
Ein Abkömmling des Kokains, das durch spezielle Verfahren rauchbar gemacht wird. Neben der Abhängigkeit ist das Gift auch sehr schädlich für Herz und Lunge.

Synthetische Drogen
LSD
Das ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid, das beim Versuch zur Herstellung eines Migränemittels zufällig entwickelt wurde. Durch den Mund aufgenommen erzeugt LSD, eines der stärksten Suchtgifte, eine psychische Abhängigkeit. Durch die schweren Halluzinationen riskiert der Süchtige die Gefahr eines Selbstmordes oder einer bleibenden geistigen Verwirrung.

Speed
Speed ist die Szenebezeichnung für Amphetamin und Methamphetamin. Vor einigen Jahrzehnten galten diese zwei Substanzen als das medizinische Allheilmittel. Heute zählt es zu den am häufigst verwendeten illegalen Drogen.

Ecstasy
Die chemische Struktur weicht der von Amphetamin (Speed) leicht ab. Eingenommen wird Ecstasy entweder in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver. Der Dauerkonsum kann in schlimmen Krankheitsbildern enden und zu schwerwiegenden psychischen Störungen führen.

Risiken:
Die unterschiedlichen körperlichen Risiken bringen auch meist einen sozialen Abstieg mit sich, der letztendlich in der Beschaffungskriminalität endet. Leistungen in Schule oder Beruf werden nicht mehr erbracht, weil alle Gedanken darauf gerichtet sind, Geld für die Droge zu bekommen.

Begleiterscheinungen bei Drogenkonsum können sein:
•Starke Stimmungsschwankungen
•Konzentrationsschwierigkeiten
•Wesensveränderung
•Veränderung des Aussehens
•Übersteigerte finanzielle Ausgaben
•Das Auffinden von spezifischen Utensilien z.B. Pfeifen, Medikamentenstreifen, Spritzen

Entzug
Ein Entzug ist meist nur unter professioneller Unterstützung möglich.

Weiterführende Links

Anton- Proksch- Institut Wien
ChEckiT!
Drogenambulanz der Medizinischen Universität Wien
Drogenhilfe, Projekt des Fonds Soziales Wien
Ganslwirt
SozialInfo Wien (Suchbegriff: Drogen)
Streetwork
Verein B.A.S.I.S.


 
 

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